Ein Agentenspiel als Diplomarbeitsablenkungsmanöver

Bei The Vienna Project hat mich meine weibliche Intuition verlassen. Als Roman das erste Mal seine Idee für ein crossmediales Agentenspiel auf Twitter veröffentlichte, war das hier meine Reaktion.

tvptweet

Ja, man darf mich dafür prügeln, aber zur Erklärung: Ich gehöre zu der Randgruppe, die James Bond, Mission Impossible und all dem Agenten- und Krimi-Kram null anfangen können. Bis vor wenigen Wochen wusste ich jedoch nicht, dass ich hier in der Minderheit bin. Denn während ich Romans Idee als Diplomarbeitsablenkungsmanöver kategorisierte, kam sie bei anderen aus seinem Freundeskreis sehr gut an. Nach anfänglichem Zögern und Zeitknappheit habe ich mich schlussendlich auch der “Agency”, dem Organisationsteam angeschlossen.

“The Vienna Project” schaffte es vorab schon in die Medien. Und bald fand die “Agency” auch Sponsoren und Medienpartner, die uns ermöglichten, den Teilnehmern einen aufregenden Spieltag zu ermöglichen. T-Mobile hat das Spiel genutzt, um die Einführung des G2 Touch zu promoten. Herold.at konnte in einer der Vorauswahl-Missionen die neue Strassentour vorstellen. Diese zwei Beispiele zeigen, dass Real-Life-Games sich gut vermarkten lassen und eine Fortsetzung sehr wahrscheinlich machen.

Mittlerweile ist “The Vienna Project” als Verein organisiert. Alle Crewmitglieder haben ohne Bezahlung mitgewirkt (abgesehen von ein paar Tassen Kaffee und Mittagessen im Headquarter am Spieltag😉 ). Die TVP09 Brains sind eindeutig Matthias Csar und David Hinderling. Sie haben das Storyboard entworfen – und sie sind wahrscheinlich auch die einzigen, die die ganze Story hatten.

Was ich von “The Vienna Project” gelernt habe: Crossmediale Spiele wie dieses stossen auf großes Interesse, nicht nur bei Hardcore-Gamern, und erhalten auch die Aufmerksamkeit der Medien. Ich muss mir eingestehen, dass das ganze mehr Potenzial hat, als ich mir vorstellen konnte. Und: Ich bin keine gute Schauspielerin. Sorry Matthias und Roman, aber ich konnte einfach nicht ernst dreinschauen in meiner Rolle als “Eva Green vom amerikanischen Geheimdienst”, weshalb mich die Spieler natürlich gleich entlarvt hatten. Übrigens war ich bis zur letzten Minute der Meinung, dass irgendwas am Spieltag  am vergangenen Samstag total schief laufen wird – war gottseidank nicht der Fall.

Die Nachlese mit Links zu Bildern, anderen Blogbeiträgen und Medienberichten gibt’s hier. Die Spielteilnehmer berichten auf mobileblogger.at über ihre Erfahrungen mit dem T-Mobile G2. Roman hat seine Sicht der Dinge ebenfalls in seinem Blog verarbeitet.

  1. August 25th, 2009

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