Defrienden tut mir nicht weh

Im wahren Leben habe ich ein Problem damit, abgelehnt zu werden (und da bin ich wohl nicht die einzige). Was mir hingegen herzlich egal ist: auf Twitter unfollowed oder auf FB rejected oder defriended zu werden.

CNN hat eine aktuelle Story dazu und lässt User sprechen, die sich sehr wohl gekränkt fühlen, wenn sie digital abgelehnt werden. Ich habe mittlerweile auf Facebook meine eigene Policy: Ich adde nur Menschen zu meinen Friends, wenn ich diese persönlich schon mal getroffen habe, oder sonst irgendwie in näherem Kontakt stehe.

Defrienden auf digitaler Ebene hat bei mir demnach echt wenig mit Sympathie oder Antipathie zu tun, sondern hat hauptsächlich rationale Gründe. Ich habe schon mit einigen Menschen gesprochen, die Defrienden wirklich heftig finden und kann das nur wenig nachvollziehen. Bei Twitter frage ich mich nur hin und wieder, was ich denn “Falsches” geschrieben habe. Andererseits nerven mich auch genug Besserwisser-Twitterer.

Ich gehe bei Friend Requests so selektiv vor, weil es mittlerweile schon sehr schwer ist, sein Online-Netzwerk persönlich zu halten. Und Facebook ist für mich eine Community, die ich zu 90 Prozent für private Kontakte nutze. Für einen offeren Austausch nutze ich Twitter, für Geschäftliches Xing.

Deshalb an alle, die ich bisher auf FB rejected habe: Nehmt es nicht persönlich. Wenn ihr mich kennenlernen wollt, dann nicht über mein FB Profil, sondern im echten Leben🙂

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