Archive for the ‘ Tech ’ Category

LG Optimus One vs. iPhone 4 vs. Nokia E7 vs. Waschmaschine

Ich hoffe ich komme nie in die Situation, eine Powerpoint-Präsentation auf einem Smartphone ändern zu müssen. Das neue Nokia E7 kann das, wie kürzlich auf einem Blogger-Event gezeigt wurde. Das Business-Gerät wirkt sehr flüssig, anständig und hat einen gr0ßen Vorteil gegenüber den gängigen Smartphones: eine Tastatur.

Seit fast einem Monat besitze ich das iPhone 4 als Firmenhandy und nutze es neben meinem privaten Android-Handy LG Optimus One. Ich muss gestehen: das iPhone ist wesentlich flinker und flüssiger als mein LG, dafür aber auch filigraner. Irgendwann zerbricht es mir in der Hand (ich bin noch auf der Suche nach einem netten Case), und so wie ich meine Gadgets behandle, ist das nichts für mich. Im Vergleich muss ich sagen, das iPhone kann schon mehr und der App Store bietet natürlich mehr Auswahl als der Android Market. Allerdings muss ich auch sagen, dass das Optimus One kein High End-Android ist und es sicher Android-Modelle gibt, die das iPhone bereits um Längen überholt haben. Als Firmenhandy macht das iPhone für mich Sinn, da wir auf Mac arbeiten. Als privates Gerät macht das Optimus One für mich Sinn, da ich kein einziges Mac-Produkt verwende (weder Hardware noch Software), hingegen Google Apps-Heavy User bin.

Apple am Mobil-Sektor einholen will derzeit vor allem LG. Bei einer Roadshow in Wien konnte ich kürzlich deren neue Smartphones besichtigen. Das als erstes 3D-Smartphone bezeichnete LG Optimus 3D reizt mich sowas von überhaupt nicht, da es meiner mobilen Nutzung überhaupt nichts bringt: Weder spiele ich noch will ich 3D-Filme am Handy sehen. Da entspricht das leichte Optimus Black eher meinen Ansprüchen.

Interessant war auch, das neue Tablet LG Optimus Pad zu sehen. Form, Größe, Gewicht und Betriebssystem entsprechen meinen Vorstellungen, nur frage ich mich, warum LG eine 3d Kamera integriert hat (Filmen mit Tablet?) und das Abspielen von 3D-Videos jedoch nicht möglich ist.

Müsste ich mich für eines der erwähnten Smartphones entscheiden, so würde ich mir das Nokia E7 mit Android als Betriebssytem entscheiden, weil es meinen Ansprüchen und Bedürfnissen (Mails Tippen mit richtiger Tastatur, more Business, less Fun) am ehesten entspricht.

Smart Home

Das eigentlich Spannende passiert meiner Meinung nach aber nicht am Mobilmarkt, sondern im Weißwarensektor, also Haushaltsgeräte. LG präsentierte die TrueSteam-Technologie: Eine Funktion in der Waschmaschine, die Blusen usw. nur mit Dampf reinigt, damit sie nicht nach jedem Tragen gewaschen werden müssen. Außerdem sind die Kühlschränke nicht nur energiesparend, sondern auch schonend beim Kühlen vom Gemüse. Für mich ist dieser Bereich viel essenzieller als 3D-Spielzeuge, mit denen man auch ein paar Mails verschicken kann. Nur leider finden Mainstreammedien den Haushaltssektor nicht so sexy wie den Smartphonesektor. Schade eigentlich. Mehr über die intelligenten Waschmaschinen gibt’s übrigens hier zu lesen.

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Mein Jahr in Gadgets

In den vergangenen Monaten wollte ich eigentlich mehrmals Blogeinträge über Bücher, die ich lese und Geräte, die ich nutze, schreiben. Leider habe ich dafür kaum Zeit gefunden, weshalb ich beschlossen  habe, das in Form eines Jahres-“Rückblicks” zusammenzufassen. Im ersten Teil: die Gadgets, die ich dieses Jahr erworben habe.

Amazon Kindle

Ja, es nervt mich, dass der Amazon Kindle keinen Touch Screen hat und das Display farblos ist. Aber: keine Bücher mehr rumschleppen zu müssen und Titel, die in Österreich noch nicht mal erschienen sind, innerhalb von zehn Sekunden vor der Nase zu haben, ist eine großartige Sache! Ich liebe dieses Teil einfach. 2011 wünsche ich mir eine Bücher-Flatrate von Amazon, damit meine Kreditkarte nicht mehr so leidet.

Kenwood FP 250

Eine Kompaktküchenmaschine ist für mich ebenfalls ein Gadget. Ursprünglich habe ich die Kenwood FP 250 erworben, um mein Cupcakes-, Muffins- und Suppen-Talent zu  testen. Bisher habe ich allerdings nur den Standmixer im Einsatz, für die restlichen tausend Teile muss ich mir erst Zeit nehmen.

LG Optimus One

Etwa eine Minute lang habe ich überlegt, ob ich mir ein iPhone anschaffen soll. Da ich allerdings keine Apple Produkte verwende, sondern eigentlich meine webbasierten Tätigkeiten mehrheitlich mit Google Anwendungen bestreite, macht es nur Sinn, dass ich mich für Android entscheide. Außerdem spricht der Preis einfach nicht für das iPhone. Das LG Optimus One ist ein Android Handy mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis – sofern ich das nach einer Woche beurteilen kann. Bisher bin ich super zufrieden mit dem Optimus One, ich bin noch auf der Suche nach tollen Android Apps – also über Empfehlungen freue ich mich!

Navigon 40 plus

2010 habe ich viel Zeit im neuen Auto auf falschen Wegen verbracht. Das LG Optimus One habe ich eigentlich auch wegen seiner eingebauten Navi-Funktion besorgt. Das Christkind hat mir allerdings wenige Tage später ein richtiges Navigationsgerät gebracht, das Navigon 40 Plus. Bislang habe ich es nur als Beifahrerin getestet, hat aber gut funktioniert und mich eine zweieinhalbstündige Fahrt lang sehr unterhalten.

Autokauf mit Emotionen

Ich mag schöne Dinge. Beim Lebensmitteleinkauf steuere ich auf Dinge zu, die glänzend verpackt sind und super aussehen. Viele Songs liebe ich erst dann, wenn ich die schönen Videos dazu gesehen habe. Ich bin eine leicht zu beeinflussende Konsumentin – aber beim Thema Auto war ich die letzten 20 Jahre sehr emotionslos. Fahrzeuge haben mich nie beeindruckt, der Motormarkt befand sich immer außerhalb meines Radars. Das Auto meines Partners bezeichnete ich als hässlich (was mir heute noch nachgetragen wird). Etwas, dass ich heute nie mehr sagen würde.

Denn jetzt weiß ich: die Autosuche/der Autokauf ist ein hochemotionales Thema. Nicht nur für den Rest des Universums (was ich immer schon wusste), sondern auch für mich (was ich bisher verdrängte).

Nach zwölf Jahren Pendeln und wahrscheinlich Monaten meines Lebens, die ich im Zug, im Transfer, in Warteräumen verbracht habe, habe ich kürzlich beschlossen, mir ein Auto zu leisten. Anfangs dachte ich, ein Gebrauchtwagen wird schon reichen. Dann wurde mir bewusst, dass ich das Fahrzeug fast nur für Langstrecken auf der Autobahn brauche. Deshalb begann ich, mich auf den Websites der großen Automarken über die aktuellen Modelle der Kompaktklasse zu informieren – ein Fehler!

Denn dadurch sind meine Bedürfnisse und Erwartungen an ein Auto deutlich gestiegen. Es muss jetzt ein Neuwagen sein, soll soviele Airbags wie möglich haben, ESP, Bordcomputer und Klimaanlage (bis kürzlich dachte ich, die sei heute Standard), sportliches Design, glänzendes Armaturenbrett, bequeme Sitze. Und das alles mit superniedrigem Verbrauch, damit mein umweltbewusstes Herz diese Anschaffung verkraften kann.

Nachdem ich einige Autohändler besucht habe, weiß ich, dass ich um einiges mehr Geld ausgeben muss, um meine Erwartungen zu erfüllen. Mein derzeitiger Favorit ist der neue Ford Fiesta (und das liegt nicht nur am schönen Webauftritt, sondern vor allem an der realen Wahrnehmung). Dass ich am Tag nach meinem Ausflug in den Autohandel die Fiesta TV-Werbung gleich drei mal zufällig sah, hat meine Gefühle für das Modell intensiviert. Ich drücke mich noch vor der Probefahrt, da ich fürchte, mich noch mehr zu verlieben – oder eben nicht.

Warnung: Wer bei Teddybären schwach wird und eigentlich nicht plant, sich ein superhübsches neues Auto zu kaufen, sollte dieses Video nicht ansehen!

I touched an iPad and I liked it… kinda.

Hätte ich iPad-Besitzer Jochen nicht auf dem Weg zur Blockhaus iPad Release-Party zufällig im Coffeeshop getroffen, hätte ich wahrscheinlich gar keine Chance gehabt, das Teil zu betatschen – so haben sich die Apple Fanboys in der Bar Wien darauf gestürzt.

Ein vergrößertes iPhone, war mein erster Gedanke. Und da ich selbst kein iPhone besitze, ist das iPad für mich nicht so intuitiv zu bedienen. Aber es sieht schön aus, es lässt sich schön bedienen und es lässt sich schön darauf lesen. Das iPad kann ich mir sowohl als Freizeit- als auch als Arbeits-Device vorstellen. Deshalb ist es auch das erste Apple-Produkt, das ich ernsthaft in Erwägung ziehe, zu kaufen. Es macht für mich mehr Sinn als ein iPhone und ist angenehmer als ein Laptop.

Ich habe das Time Magazine und Men’s Health durchgeblättert. Jetzt verstehe ich, warum Verlage sich so auf das iPad stürzen. Die Darstellung auf dem Tablet-Bildschirm ist viel hübscher als am Smartphone oder im Browser-Fenster. Allerdings sind die Medien, die ich am iPad gesehen habe, derzeit wirklich nur E-Papers. Darum befürchte ich, dass Herausgeber wieder einmal ein neues Medium (oder Endgerät) überhaupt nicht verstehen. Jeff Jarvis hat dazu ja schon seine Kritik geäußert.Wenn ich im Review der Springer App “iKiosk” lese, dass es keine direkten Hyperlinks zu den Inhalten gibt, stellt es mir die Haare auf – und sehe ich schwarz. Warum versuchen Printmedien, auch in anderen Kanälen ein Printmedium zu sein?

“Toll… _noch_ ein Gerät, mit dem wir ins Internet können”, fauchte meine bessere Hälfte (ein Kritiker von Digitalen Medien), als ich ihm erklärte, was das iPad ist. Und es ist derzeit wirklich nicht mehr als das. Ich warte jetzt mal ab, welche Tablets in den nächsten Monaten auf den Markt kommen und entscheide dann, ob und welches ich mir anschaffe. Das iPad wird höchstwahrscheinlich ein Weihnachtsgeschenk für meine Mutter. Denn für nicht ganz so technikaffine Menschen ist das Mac-Tablet ein simples, einfach zu verstehendes und bedienendes Gerät zum Internetsurfen.

Andere über die Beziehung iPad – Verlage:

Thomas Knüwer:  Verlage und das iPad – oder: Tauben, die um Pfauen balzen

Social Q&A mit Quora

Das soziale Frage-Antwort-Spiel hat nach formspring.me (mit dem ich mich nie anfreunden konnte) eine neue Stufe erreicht: Quora ist eine Q&A Plattform, ins Leben gerufen von Facebooks früherem CTO Adam D’Angelo und anderen Menschen, die mal für FB gearbeitet und FB Connect entwickelt haben.

Das Prinzip: User stellen Fragen zu verschiedensten Themenbereichen, Fragen und Themen können weiter verfolgt werden. Auch andere User kann man “abonnieren”.

Ich bin auf Quora durch die von mir sehr geschätzte Sarah Lane gestossen, die darüber auf Current Tech berichtet hat, und habe sie um eine Einladung gebeten.

Getestet habe ich die Plattform aber erst vor einigen Tagen in San Francisco, als ich auf der Suche nach einem Kaffeehaus mit Wi-Fi _und_ Steckdosen war.

Innerhalb weniger Stunden hatte jemand meine Frage an eine ähnliche Frage, die bereits gestellt wurde, weitergeleitet – und ich war mit den Antworten zufrieden.

Fazit

Quora ist deshalb sehr brauchbar, weil Fragen in anderen Kanälen wie Twitter oder Facebook nach einiger Zeit oft untergehen bzw. schnell übersehen werden. Auf dem Q&A Portal werden sie sauber gesammelt und können gut nachverfolgt werden. Facebook Connect ist natürlich super praktisch für Menschen wie mich, die dauernd ihre Passwörter vergessen/verwechseln.

Derzeit ist Quora noch sehr tech-lastig, und ich hasse es, wenn Social Media-Plattformen dafür genutzt zu werden, um über Social Media zu sprechen. Noch ist Quora nur über Invites erreichbar, und ich frage mich, ob die Qualität des Portals steigt oder sinkt, sobald eine uneingeschränkte Anmeldung möglich ist.

Einladungen

Ich habe zehn Invites für Quora, wer Interesse hat, bitte bei mir melden! —– UPDATE: Alle Invites sind bereits vergeben, bitte nicht mehr anfragen.

Andere über Quora

ReadWriteWeb

New York Times

Step by Step Guide