Neue alte Politik

Yussi Pick, der beste Pressesprecher mit dem ich bisher zu tun hatte, startet mit Barbara Hofmann eine White Paper-Reihe zum Thema Politik 2.0. Das erste Paper ist eine Einführung, das zweite beschäftigt sich mit der politischen Nutzung von Twitter. Gut finde ich, dass er nicht nur österreichische, sondern auch deutsche Politiker (und Medien) analysiert.

Wer einen Schritt zurück und in die Tiefe gehen will, dem empfehle ich unter anderem Kenneth Hacker, Sarah Oates und Peter Dahlgren. Sie beschäftigen sich mit dem Thema e-Democracy, ein Stichwort, das bei der aktuellen Diskussion um Politik im Internet kaum berücksichtigt wird. Schade, denn ich finde, jeder, der derzeit Web 2.0-Anwendungen als politisches Instrument benutzt, sollte über solche Grundsatzfragen Bescheid wissen.

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Singende Schafe

Mein Kollege fand diesen Spot unkreativ, ich ihn sehr gelungen. Der Song hängt mir seit Tagen im Ohr. Die Schafe konnte ich bisher jedoch nicht interpretieren. Weiß jemand, wofür die stehen könnten?

First Things First

140 Zeichen sind zu wenig. Und Frauen sind in der österreichischen Blogosphäre unterrepräsentiert. Zwei von mehreren Gründen, warum ich ein eigenes Weblog starte. Hier landet das, wofür ich auf Twitter und anderen Kanälen oder Medien keinen Platz oder keine Verwendung finde. Diese Plattform soll nicht nur mein Scrapbook, sondern auch meine digitale Visitenkarte sein. Themen, über die ich hier höchstwahrscheinlich bloggen werde:

  • Medien, Neue Medien, Medienpolitik, Medienwirtschaft
  • Alltagsgeschichten
  • Popkultur
  • Berufliches, Karriere
  • Mode
  • San Francisco
  • Sport
  • Männer in Anzügen

Mein Weblog verwende ich definitiv nicht dafür, anderen meine Werte aufzudrängen. Das heißt, ich werde euch nicht raten, Sojamilch statt Kuhmilch zu trinken (auch, wenn sie für den erwachsenen Körper geeigneter ist). Ich schreibe vielleicht über Politisches, werde mich aber zu keiner Partei bekennen. Über meine politischen Ansichten spreche ich gerne bei einem Glas Cabernet Sauvignon, aber nicht auf einer für Millionen Menschen zugänglichen Plattform. Wer hier einen Politikblog erwartet, der wird enttäuscht sein.

Ich bemühe mich um eine geschlechtsneutrale Sprache – allerdings begrenzt, da mir die Lesbarkeit wichtig ist und ich mich nicht durch ein Binnen-I repräsentiert fühle. Ich bezeichne mich selbst nicht als Feministin, weil ich mich in kein Feminismus-Konzept einordnen lasse und ich es vorziehe, wenn Männer mir die Tür aufhalten.

Ich behalte mir das Recht vor, beleidigende Kommentare nicht zu veröffentlichen. Über Feedback zu den Inhalten oder auch dem Layout des Weblogs, bin ich sehr dankbar. Ich bin gerade dabei, die Linkliste zu füllen. Falls ich jemanden vergessen habe oder jemand aufgelistet werden will, gebt mir bitte Bescheid!

Wie ich anfangs erwähnt habe, kenne ich kaum nennenswerte Bloggerinnen. Ich lasse mich gerne eines besseren belehren und freue mich über Hinweise!

Übrigens: Als Journalistin unterstütze ich die Ideen der Plattform Geistiges Eigentum. Beiträge, die in anderen Medien erschienen sind, poste ich deshalb hier nicht, sondern verlinke darauf (sofern möglich).