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Der Beginn meines Berufslebens

Roman hat heute über seinen ersten Arbeitstag geschrieben und mich inspiriert, mich an meinen zurückzuerinnern. Leider erinnere ich mich an genau gar nichts mehr, außer mein Outfit (Modeschülerin, was sonst): schwarze Bluse und Jeans, der Klassiker. Trag’ ich heute noch gern an ersten Arbeitstagen. Sonst fällt mir zu dem Praktikum, dass ich im Sommer 2000 absolviert habe, kaum noch etwas ein. Ich fand, dass der damalige Geschäftsführer Mr. Burns von den Simpsons ähnlich sah. Und ich habe versehentlich einen Männeranzug im Lift (der sowieso eine Gefahr für die Menschheit war) eingezwickt. Das Sakko ging natürlich kaputt. Der ärgste Praktikumstag meines Lebens. Neun Jahre später kann ich schon fast wieder darüber lachen.

An meinen ersten Praktikumstag bei derStandard.at erinnere ich mich besser. Das war nicht nur der Geburtstag des Mannes, der mir damals mein Herz gebrochen hat, sondern auch der erste richtig schöne Frühlingstag im Jahr 2006. Deshalb schickte mich meine Kollegin raus, damit ich eine Diashow vom Frühlingsbeginn in Wien mache. Zu dem Zeitpunkt hatte ich gerade zwei Wochen in Wien gelebt und natürlich keine Ahnung, wo man den Frühling in Wien sieht. Dementsprechend unfrühlingshaft fiel meine erste “Ansichtssache” auch aus. Ich trug an dem Tag übrigens ebenfalls Jeans und ein schwarzes Oberteil.

Generell hasse ich erste Arbeitstage. In der Nacht davor kann man nie gut schlafen. Deshalb kann man am ersten Arbeitstag auch weder wirklich konzentriert sein noch wirklich gut aussehen.

Make the English a little bit more understood

Was macht eigentlich eine “Multi Language Communications Agency”? Ich wusste es selbst nicht, bis ich im Sommer 2005 ein Praktikum bei International Contact, Inc. in Oakland absolviert habe. Als ich mich heute  morgen vergewissern wollte, dass die Agentur noch immer dieselbe Website aus den Anfangstagen des Internets hat, bin ich auf dieses Video gestossen. Darin erklären meine ehemalige Chefin, Carla Itzkovich, und ihre Mutter Norma Armon sehr gut, worum’s geht.

Ich hatte als Production Assistant übrigens nicht nur mit den im Interview angesprochenen Materialen zu tun, sondern auch mit kommerziellen. Damals konnte ich in zwei Sprachen erklären, wie man ein Bremse am Fahrrad montiert. Übrigens: Wer Interesse an einem Praktikum bei International Contact, Inc. hat, ich glaube sie haben immer Bedarf. Und Leute aus dem Rest der Welt sind besonders willkommen.